Tiden-Pantum

Wie Salz das gerne Wasser zieht
Sitzt du ganz dicht vor mir
Dein Mund mein Forschungsschutzgebiet
Schon schmecke ich nach dir

Sitzt du ganz dicht vor mir
Dann denke ich ans Meer
Schon schmecke ich nach dir
Trink mich aus mach mich leer

Dann denke ich ans Meer
Sei Schaum der meine Lippen netzt
Trink mich aus mach mich leer
Die Zungen schon so abgewetzt

Sei Schaum der meine Lippen netzt
Dein Mund mein Forschungsschutzgebiet
Die Zungen schon so abgewetzt
Im Salz das gerne Wasser zieht.

Jörg Wiedemann

Published in: on März 16, 2012 at 6:54  Comments (4)  
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4 KommentareHinterlasse einen Kommentar

  1. Was für ein schönes Gedicht. Ich kann es gut nachempfinden. Eine Frage habe ich allerdings. Was ist ein Pantum?

  2. @ Jörg: „Das Pantun, auch Pantum, ist eine ursprünglich mündlich vorgetragene Strophenform in malaiischer Sprache. Schriftlich tauchen Pantuns erstmals in den Malaiischen Annalen (Sejarah Melayu)[1] aus dem 16. Jahrhundert und in der Legendensammlung Hikayat Hang Tuah aus dem 17. und 18. Jahrhundert auf. In Frankreich, England und Deutschland haben Lyriker seit dem 19. Jahrhundert Pantune gedichtet.“ (aus der Wikipedia)

  3. hi jörg! wollte sagen das du es super geschrieben hast!gratuliere.liebe grüsse asu

  4. danke für die Kommentare, das Pantum ist ja gut erklärt worden
    Grüße von Jörg Wiedemann


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